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Wir sind in Österreich!

Wir haben am 22. März Deutschland verlassen und unseren Weg im 3. Land, Oesterreich fortgesetz!

 

Was waren unsere Highlights? Natur pur, Anfang der Donauquelle entlang dem kleinen Bach, der immer grosser wird, wunderschöne Wege entlang der Donau ohne Rummel, wie er angeblich ab Mai vorherrscht, schöne Städte und Dörfer mit herrlichen Plätzen, Kirchen , Burgen und Schlösser in rauhen Mengen, Dom von Passau mit Orgel (schade, die Abendkonzerte beginnen noch nicht im März, wir sind zu früh unterwegs), richtig deftige bayrische Küche, welche vor allem Markus in vollen Zügen genossen hat, schöne Unterkünfte, erste Erfahrungen mit Regen und langen Distanzen….  das war weit weniger schlimm als vermutet! Lowlights sparen wir uns für einen späteren Blog aufJ

Markus und ich sind in vielen Dingen ein eingespieltes Team: sowohl bei Ankunft und Wegfahrt arbeiten wir Hand in Hand. Ich kümmere mich ums Gepäck, Markus um die Fahrräder. So kann ich zumindest auch noch meine Armmuskeln ein wenig trainieren! Wenn es aber um die Route und den konkreten Weg geht – da können wir die Zusammenarbeit in den nächsten Monaten noch verbessernen: unsere Meinungen gehen da öfters auseinander, welchen Weg, welche Abzweigung oder welche Richtung wir nehmen sollen.Markus verlässt sich voll auf die Karten in seinem Handy; ich hingegen bin noch oldfashion mässig unterwegs – Karte und Wegweiser!  Da kommt es schon vor, dass ich links abbiegen will und Markus rechts! Irgendwie finden wir schlussendlich den richtigen Weg oder wir fahren halt eine zusätzliche Schlaufe. Auf die vielen Kilometer, die wir fahren wollen, kommen einige Kilometer mehr oder weniger auch nicht darauf an. 

Der gestrige Start in Österreich war anspruchsvoll! Wie die Wettervorhersage angekündigt hatte,  erwartete uns ein regnerischer Tag. Dieses Mal war er nicht grau in grau, sondern braun in braun: braune Donau, braune Wälder und noch braune Wiesen. Und zudem sind viele Unterkünfte und Restaurants bis im Mai geschlossen.  So sind wir kurzerhand von Passau nach Linz gefahren (115km) , mit einer Zusatzschlaufe von ca 15km, weil die eine Fähre ihren Betireb – wenn auch anderslautend auf der Anzeigetafel – noch nicht aufgenommen hatte. Das ist wie Eile und Weile: zurück zum Start! 

 

In Linz liessen wir es uns dafür umso besser gehen – Ubernachtung in einer Suite und sehr schmackhaftes Nachtessen, inkl. Secco und Wein!  Belohnung gehört schliesslich auch dazu.  Und natürlich haben wir es uns nicht entgehen lassen, die original Linzertorte zu kaufen, welche wir zum Lunch gegessen haben. Herrlich!

 

Diese Süssigkeit war nötig! Heute haben wir uns nämlich gefragt: was ist schlimmer, Velofahren im Regen mit Rückenwind oder im Nebel mit Gegenwind? Wir sind uns einig: Nebel mit Gegenwind!

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Kommentare: 1
  • #1

    Lichtes (Sonntag, 26 März 2017 14:13)

    Ein Hauch von Eifersucht ist da��.Cool! Und immer wieder einen Aufsteller wenn wir eure Berichte lesen. Good trendle, better brake und plenty of fun, lg lichtes