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Budapest ff

Bevor wir mit dem Reisebericht fortfahren: Herzlichen Dank für die vielen Kommentare, E-Mails, WhatsApp usw. Wir freuen uns jedesmal darüber und es ist auch Anreiz für uns, euch weiterhin über den Blog auf dem Laufenden zu halten.

 

Schon kurz nach Mittag fahren wir am Freitagnachmittag in Budapest ein. Welch erhabener Anblick! Das Parlamentsgebäude zeigt sich von seiner besten Seite, die Sinne scheint, es ist warm. Und dann das gute Gefühl - wir sind schon bis hierher geradelt, alles aus eigener Kraft. Ein bisschen stolz sind wir schon… kurz duschen, Wäsche waschen und ab gehts in die Stadt. Wir haben ja unseren Ruhetag vor uns und somit auch Zeit, die Stadt zu erkunden aber auch auszuruhen. Budapest ist voll mit Prunkbauten, schönen Plätzen, Donauufern, die zum Verweilen einladen. Am Samstag sind wir mit dem Hop on Hop off Bus unterwegs. Dies gibt uns die Möglichkeit, in kurzer Zeit einen Überblick über die Stadt zu erhalten. Die Burgpalastbesichtigung lassen wir uns nicht entgehen. Unglaublich, wie weitläufig das Gelände ist. Und um unsere Kniegelenke zu schonen, nehmen wir die Drahtseilbahn von der Burg hinunter zur Donau. Das Gefühl ist ähnlich wie in Davos, Parsennbahn….. nur dass es nicht Winter ist. Am Wochenende hat auch das Spring Festival in Budapest begonnen, welches bis fast Ende April dauert und mit vielen Konzerten aufwartet. Uns wurde mitgeteilt, dass der Umzug durch eine der Hauptstrassen bis um 14.00 dauert. Wir waren um 13.00 dort, doch der Umzug war bereits vorbei. Schade. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir trotzdem erhalten, eine Gruppe war noch am Üben (siehe Video).

Am nächsten Tag ging es weiter der Donau bzw. einem Seitenarm der Donau entlang. Wir kamen nur gemächlich vorwärts, der Zustand der Radwege liess ein schnelles Vorankommen nicht zu. Umso mehr hatten wir Zeit, die vielen Wochenendhäuschen entlang des Donauarms zu betrachten. Es schien, als sei das ganze Ufer “bewohnt”. Auf der einen Seite sind die Häuser, dann folgt die Strasse und dann der Steg, welcher vor allem von Fischern genutzt wurde. Es gab auch bereits die ersten sonnenhungrigen Leute, welche es sich auf dem Steg gemütlich gemacht haben. Aber vor allem wurde geputzt, gepflanzt, Bäume geschnitten, renoviert, um sein Grundstück auf Vordermann zu bringen. Und wenn es nicht zu bewohnt war, hatten wir das Glück, Rehen, Hasen und Fasanen zuzuschauen. Welch herrlicher Anblick! Vor allem die grossen Hasen haben es uns angetan. Ich war überrascht, dass Markus keinen Kommentar gemacht hat, wie gut ein gekochter Hase wäre…. Vielleicht hat er trotzdem daran gedacht?

 

Die Unterkunft mussten wir uns wieder einmal erradeln. Nach über 90km fanden wir Unterschlupf in einem Motel. Wir wissen ja bereits, dass die Fähren noch nicht in Betrieb sind und die Hotels waren auf der anderen Donaiseite....

Das Zimmer war für seinen Preis (20CHF) o.k. und das Nachtessen am weiss gedeckten Tisch schmeckte sehr gut. Wir müssen uns aber noch daran gewöhnen, alleine in einem grossen Restaurant zu sitzen, mindestens bis die Saison beginnt…

 

Heute Montag sind wir bis Kalocsa gefahren. Für uns fühlte es sich nach eher einem gemütlichen Tag an. Nur 72km. Wir hatten genügend Zeit, das Paprikamuseum zu besichtigen. Kalocsa ist bekannt für den in der Region angebauten und verarbeiteten Paprika (Paprikafestival ist leider erst nach der Ernte Ende August) sowie für die Stickereien.

 

Und Morgen geht die Fahrt weiter Richtung Serbien!

P.S. Video folgt morgen

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Kommentare: 2
  • #1

    Käthi (Mittwoch, 05 April 2017 17:44)

    Liebe Marie- Claire und lieber Markus
    diesen Anreiz geben wir euch doch gern , das ist etwas kleines womit wir euch Unterstützen können. Natürlich gehen wir immer wieder voller Spannung in euren Blog und verfolgen eure spannende Reise. Aus Obfelden Käthi und Hanspeter

  • #2

    Stefanie, Wuppertal (Donnerstag, 06 April 2017 14:36)

    Ihr Lieben, fast kein Tag vergeht ohne erstmal nachzusehen, wo ihr steckt und wie es euch geht! Eine tolle Idee, eure Homepage. Ich bin fasziniert, wie zügig ihr vorankommt- und habt sogar Muße zur Stadtbesichtigung! Bald sind wir auf Mallorca, falls ihr also einen kleinen Umweg machen wollt ;-)
    Herzliche Grüße in die Ferne
    Stefanie S.