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Kleiderstress

Nein, es ist jetzt nicht was ihr denkt!! 

Wir haben zwar wenig Kleider dabei, aber die reichen vollkommen aus. Die “Abendgarderobe ist eh immer die gleiche: Markus trägt seine schwarze Hose und das grün-schwarz gemusterte Hemd, abwechselnd mit dem rot-weiss karierten Hemd. Ich trage die schwarze Hose mit dem schwarzen oder dem weissen Polo Shirt. Wenn es kalt ist, was ja bisher meistens der Fall war, kommt die Daunenjacke dazu.

Viel schwieriger ist es, die richtige Velokleidung anzuziehen. Eine der ersten Fragen am Morgen lautet: “Was ziehst du heute an?” Die Antwort beginnt meist mit:”Ich weiss nicht recht…..”. Als nächstes schauen wir zum Fenster hinaus um uns ein Bild der aktuellen Wetterlage zu machen und studieren nochmals die Wetterprognose (was wir selbstverständlich schon am Vorabend gemacht haben, aber zwischenzeitlich könnte sich ja etwas geändert haben). 

Als nächstes kommen die Überlegungen: ziehe ich die kurze Velohose und darüber die lange Überziehhose sowie die Bikeshorts an oder reichen die ¾ Velohosen mit Bikeshorts? Oder wird es gar so warm, dass die kurze Velohose mit den Bikeshorts genügt? Und welches Shirt ist heute ideal? Kurzärmliges Odlo Shirt und kurzärmliges Veloshirt mit Windstopperjacke oder doch besser ohne Windstopperjacke? Oder doch die Windstopperjacke aber ohne die Ärmel? Die Ärmlinge wären ja auch noch da. Vielleicht wäre es idealer, auf die Windstopperjacke zu verzichten und dafür ein langärmliges Shirt anzuziehen? Zum Hinauffahren wäre es sicher besser, dann schwitzt man etwas weniger. Nicht zu vergessen sind die Socken. Hier ist die Auswahl etwas eingeschränkter: entweder die warmen Schisocken oder die kurzen Velosocken. Natürlich können bei kalten Temperaturen auch noch die Überziehschuhe angezogen werden.

Irgendwann entscheiden wir uns für eine der vielen Varianten und fahren los. Manchmal dauert es 10 min, manchmal eine halbe oder eine Stunde, bis der eine von uns fragt: hast du warm genug? Oder: ist dir auch zu warm? Dann halten wir an, ziehen etwas aus oder etwas zusätzliches an wie z.B. das Stirnband und fahren weiter. Wenn es dann noch zu regnen beginnt, müssen die Regenkleider angezogen werden. Das bedeutet gleichzeitig, je nach Temperatur, ein Shirt weniger, da wir sonst zu stark schwitzen, Bikeshorts ausziehen da es sonst mit den Regenhosen zu warm wird….und so sind wir den ganzen Tag beschäftigt😁😊

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Kommentare: 2
  • #1

    Christine Diemand (Samstag, 03 Juni 2017 15:15)

    Ja, hier in der Schweit hättet Ihr es schon einfacher: jeden Tag leichte Kleidung für die sommerlichen Temperaturen!
    Seid Ihr jetzt in den anatolischen Bergen? Die Fotos machen ich ganz sehnsüchtig nach dem Duft der grossen weiten Welt.
    Liebe Grüsse

  • #2

    Ruth und Heinz (Samstag, 03 Juni 2017 16:39)

    Ich musste schön lachen, wegen eurem Bericht der Kleiderwahl. Da sieht man wieder einmal, auch wenn es sich nur um Velobekleidung handelt - die Auswahl ist doch gross. Es kam mir so vor, wie ich gestern, als wir zum Essen in ein chices Restaurant eingeladen waren. Da fand ich zwischen den vielen Freizeit und Gartenkleidern wirklich fast nichts mehr Elegantes, man sieht solche Anlässe sind im Renterleben halt eher die Ausnahme geworden. Wir wünschen euch weiterhin so tolle Begegnungen mit auch so Velo-Fitnessbegeisterten wie ihr Beide, welche die Welt per Muskeln erkunden. Ruth