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Khiva

Wir wollen Usbekistan nicht verlassen, ohne vorher noch Khiva gesehen zu haben. Da Khiva, im Nordosten Usbekistans inmitten der Wüste gelegen, nicht gerade auf unserem Weg ist, entschliessen wir uns für die einfachste Variante um dorthin zu gelangen: mit dem Flugzeug. Wir verlassen Taschkent am 20.9. mit dem 7.00 Uhr Flug nach Urgench. Von dort aus sind wir nach 30 Minuten Taxifahrt bereits in Khiva. So bleiben uns fast 2 volle Tage für die Besichtigung, bevor wir am nächsten Tag  den Abendflug zurück nach Taschkent nehmen. Wir staunen nicht schlecht, dass von Urgench bis Kiwah ein Trolleybus verkehrt. Eine solch lange Linie haben Markus und ich noch nie gesehen!

 

In Khiva tauchen wir noch einmal in 1001 Nacht ein. Die Altstadt ist mit seinem 400 x 700m überschaubar. Wir fühlen uns wie in einem Freilichtmuseum. Eine Sehensürdigkeit reiht sich an die andere an: Medresen, Mausolen, Moscheen, Museen, alles was das Herz begehrt. Wir besteigen ein MInarett und können so einen guten Überblick über die ganze Stadt gewinnen. Herrlich dieser Ausblick in die verwinkelten Gassen, auf die blauen Kuppeln, in die Wüste im Hintergrund. Wir schlendern durch das Städtchen, trinken mal wieder einen Tee oder einen herrlichen frischen Melonensaft und geniessen die Ruhe. Im kleinen aber feinen Boutiquehotel gönnen wir uns ein Mittagsschläfchen. Dort treffen wir auch Corinne und Christian, zwei Berner Weltenbummler auf dem Weg nach Osten. Wir geniessen und schätzen ihre Gesellschaft und verbringen einen gemütlichen Abend bei einem feinen Essen unter dem Sternenhimmel.

 

Die beiden Tage vergehen im Flug. Bevor wir die Stadt verlassen, bestaunen wir Khiva ein letztes Mal von der Zitadelle aus, der Sonnenuntergang taucht die Stadt in einen goldigen Schimmer. Schöner könnte es nicht sein!

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